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Hybride Zusammenarbeit: Best-Practices für Führungskräfte

Hybride Zusammenarbeit: Best-Practices für Führungskräfte
8
February 2024

Deine Teammitglieder arbeiten an den verschiedensten Orten der Welt – einige im Büro, andere im Homeoffice oder vielleicht am Strand oder in einem Café. Deine Aufgabe ist es das Team zu organisieren und zu Höchstleistungen zu motivieren? Dabei sitzt du selbst machmal im Konferenzraum und manchmal auf dem Sofa zu Hause?

Herzlichen Glückwunsch, liebe Führungskraft, du bist Teil der Hybrid-Revolution!💥

Aber wie sind wir überhaupt hier gelandet? Vor nicht allzu langer Zeit war es undenkbar, dass Teams effektiv zusammenarbeiten können, ohne im gleichen Raum zu sein. Büros und feste Arbeitsplätze schienen die einzige Option zu sein, trotz Computer, E-Mail-Adresse und Internet. Doch dann kam die Corona-Pandemie und hat unsere Arbeitswelt auf den Kopf gestellt.

Heute arbeiten Teams auf der ganzen Welt hybrid.

Hybride Teams sind in etwa so wie wie ein Zusammenspiel von Büroakten und Heimpalmen. Jede*r mit einem grünen Daumen weiß, dass Kakteen und Palmen unterschiedliche Pflege brauchen. Sie haben verschiedene Bedürfnisse – genau wie Remote-Teams und Büro-Teams. Doch wenn sie in einem Gemeinschaftsbeet oder eben einem gemischten Team zusammenkommen, eröffnen sich neue Möglichkeiten. 🌵🌴

Als Führungskraft bist du jetzt gefordert, dich durch den Dschungel der hybriden Zusammenarbeit zu schlagen und eine blühende Teamkultur zu schaffen, die den unterschiedlichen Bedingungen deiner Teammitglieder gerecht wird.

Bei awork arbeiten wir in einem gemischten Team.


Aber keine Sorge, wir sind an deiner Seite. In diesem Artikel erfährst du, wie wir bei awork die Herausforderungen der hybriden Zusammenarbeit gemeistert haben. Und bekommst Erfahrungsberichte und Tipps an die Hand, um dein Team und dein Unternehmen erfolgreich in die hybride Zukunft zu führen. 🦸

Die Ära der hybriden Teams

Seit der Pandemie hat die Arbeitswelt einen großen Schritt in Richtung Flexibilität und Freiheit gemacht. Hast du gewusst, dass hybrides Arbeiten mittlerweile sogar verbreiteter ist als die klassische Büroarbeit?

Laut dem Work Happiness Report 2023 arbeiten mehr als die Hälfte der Wissensarbeitenden als Teil eines hybriden Teams. Doch warum entscheiden sich so viele Unternehmen, wie wir bei awork, für dieses Setup?

Gute Frage, denn hybride Arbeit macht die Zusammenarbeit nicht unbedingt einfacher. Sie ist auch nicht unbedingt billiger. Und sie fördert auch nicht automatisch die Teamkultur.

Trotzdem glauben wir bei awork fest daran, dass hybrides Arbeiten die Zukunft ist. Warum? Weil es einige Vorteile gibt, die unserer Meinung nach die vielen Herausforderungen eines hybriden Teams aufwiegen:

  • 1️⃣ Es ermöglicht uns den Zugang zu Talenten an einer viel größeren Anzahl von Standorten. Stell dir vor, du könntest mit den besten Köpfen der Welt zusammenarbeiten, von Rom bis Rio! Klingt fantastisch, oder?
  • 2️⃣ Die Flexibilität von Hybridarbeit bietet uns eine bessere Work-Life-Balance. Kein langes Pendeln mehr, sondern mehr Zeit für Familie, Hobbys und persönliche Interessen.
  • 3️⃣ Und nicht zuletzt ist da die Freiheit, sich in der ganzen Welt zu bewegen. Stell dir vor, du könntest an einem Strand in Bali oder in einem gemütlichen Café in Paris arbeiten. Mit hybrider Arbeit ist das möglich!

Natürlich erfordert die Organisation eines hybriden Teams etwas mehr Aufwand. Aber wir finden: Es ist den Aufwand wert! Denn das Team ist das wertvollste Kapital eines Unternehmens.

Hybride Arbeit ist heute verbreiteter als die klassische Büroarbeit.

Aber vielleicht fragst du dich, ob hybrides Arbeiten die Produktivität beeinträchtigt. Die Antwort lautet nein! Dank fortschrittlicher Technologien, Tools und Prozesse (wir empfehlen natürlich awork für die Organisation 🤗) können hybride Teams erstklassige Arbeitsergebnisse erzielen.

Aber: Die Führung hybrider Teams bringt auch Tücken. Die Suche nach der passenden Hybrid-Kultur kann manchmal zu einem echten Hindernislauf werden. Wenn du weiterliest, wird dir bestimmt die ein oder andere Hürde bekannt vorkommen.

4 Stolpersteine für hybride Teams

Hybride Zusammenarbeit bedeutet Freiheit und Flexibilität. Es bedeutet, dass wir den täglichen Bürotrubel ab und zu gegen unsere gemütliche Jogginghose eintauschen können. Doch als Führungskräfte müsst ihr euch auch mit technischen Pannen, den Herausforderungen der Kommunikation und anderen Fallstricken auseinandersetzen.

Zum Beispiel diesen:

🚫 Trust issues

‍"Die Leute im Home Office arbeiten sowieso nicht richtig", oder "Die Büromannschaft macht sowieso den halben Tag Kaffeeklatsch" – egal in welche Richtung: Fehlendes Vertrauen zwischen Büro- und Remote-Mitarbeitern ist ein häufiges Problem für hybride Teams.

🚫 Ungleichgewicht in der Kommunikation

Mitarbeiter*innen im selben Raum können schneller persönlich kommunizieren und haben dadurch möglicherweise einen informellen Zugang zu wichtigen Informationen und Entscheidungen. Remotees können ausgeschlossen werden und fühlen sich frustriert und isoliert.

🚫 Horror meetings

Remotees haben es manchmal schwer, aktiv an Gesprächen teilzunehmen, wenn die Mehrheit des Teams vor Ort ist und sie in Diskussionen übersehen werden oder technische Probleme auftreten.

🚫 Teamdynamik

Das Fehlen regelmäßiger persönlicher Interaktionen zwischen Remote- und Büromitarbeitern erschwert den Aufbau starker Teamdynamik und eines positiven Arbeitsklimas.

Es ist nun einmal nicht einfach hybride Teams so zu führen, dass alle Mitarbeiter, ob vor Ort oder remote, gleichermaßen eingebunden sind. Aber keine Sorge, wir haben Praxis-Tipps parat, mit denen du sicherstellst, dass der Teamspirit nicht unter der räumlichen Distanz leidet. 👇


7 Tipps für Führungskräfte in hybriden Teams – Erfahrungen aus der Praxis! ✅

Die gute Nachricht: Hybride Arbeit ist reines Kultur-Thema. Aber es erfordert auch Geduld und Experimentierfreude, um die richtigen Methoden und Prozesse zu finden, die zu deinen Teammitgliedern passen. Die Lösung ist so individuell wie dein eigenes Team. Hier sind ein paar Dinge, die wir bei der Gestaltung unseres Hybrid-Modus gelernt haben:

1) Lege klare Richtlinien fest

Hybrides Arbeiten funktioniert nur, wenn das gesamte Team mitzieht. Das setzt voraus, dass die Führungskräfte verstehen, dass hybrides Arbeiten letztendlich ein weiteres Managementinstrument ist. Und als solches erfordert es aktives Beobachten, Schulungen und: Regeln! 👮 Unsere Hybrid-Richtlinien sind Teil unserer Culture Map und werden allen neuen Teammitgliedern während des Onboardings vermittelt.

2) Investiere in eine solide Infrastruktur

Der Grundstein für die Zusammenarbeit in hybriden Teams liegt in der Wahl des richtigen Tech-Stacks. Es lohnt sich also, in die richtige Infrastruktur zu investieren.

Aus unserer Erfahrung gibt es vier Basics, die wir Führungskräften empfehlen, die über eine dezentrale Organisation nachdenken (wenn eines dieser Elemente fehlt, wird das hybride Setup wahrscheinlich nicht gut funktionieren):

  • Eine ordentliche 🎥🎤📺 Infrastruktur im Büro
  • Ein wirklich gutes Kommunikationstool (wir verwenden Slack)
  • Ein großartiges Tool zur Organisation von Projekten, Aufgaben und Teams (in unserem Fall natürlich), awork)
  • Ein Tool zur Wissensdokumentation (Notion funktioniert für uns)

Drei Essentials dürfen im Tech-Stack hybrider Teams nicht fehlen.


3) Sorge für eine gute Meeting-Experience

Meetings sind ein wichtiger Teil der Kommunikation hybrider Teams. Daher gilt: Jedes Meeting muss für alle Teilnehmer aus der Ferne zugänglich und komfortabel sein. Neben der richtigen Technologie spielt Rücksichtnahme dabei eine große Rolle. Und das betrifft nicht nur die Menschen im Büro.

Wir ermutigen zugleich unsere Remotee,auf die Bedürfnisse des restlichen Teams Rücksicht zu nehmen, z. B. Zeitzonen zu beachten, gute Kopfhörer zu benutzen und eine ruhige Umgebung für Besprechungen zu schaffen.‍

4) Schaffe Face-to-Face-Momente

Egal wie gut die Technologie ist – persönliche Treffen sind unschlagbar. Wenn es möglich ist, schaffe Möglichkeiten für dein Team, sich persönlich zu treffen. Bei uns läuft das so ab: Alle Mitarbeitenden, die in und um Hamburg (unserer Homebase) leben, sind donnerstags (unser Teamtag) und an mindestens einem weiteren Tag in der Woche im Büro. So stellen wir sicher, dass das Büro seine Rolle als awork Hub erfüllen kann. 📍

Unsere Remotees, die normalerweise im Homeoffice sind, kommen viermal im Jahr für eine Woche nach Hamburg (wir übernehmen die Kosten).

5) Digitalisiere den Flurtrunk

Office-Crew und Remote-Mitarbeiter*innen wissen kaum etwas voneinander, außer dem Vornamen und/oder dem Nachnamen? Es ist an der Zeit, Rahmenbedingungen zu schaffen, die das ändern! Wir experimentieren ständig und fördern den Einsatz von Technologie, um den persönlichen Kontakt aufrechtzuerhalten, auch wenn wir nicht am selben Ort arbeiten.

Seit der Corona-Krise nutzen wir Tools wie Donut, um informelle Gespräche virtuell zu ermöglichen, und Matter, um verbale Wertschätzung in digitaler Form auszudrücken. Außerdem haben wir in Slack, unserer Kommunikationsplattform, einen "Working Out Loud Channel" eingerichtet, in dem Eindrücke aus dem Arbeitsalltag geteilt werden - egal ob aus dem Büro oder dem Home Office. 💬

6) Mach den Workload transparent

Die größte Gefahr für den Teamspirit in hybriden Teams: Fehlendes Vertrauen. Deshalb ist es umso wichtiger, die Auslastung transparent zu machen. Im traditionellen Büro kann man einfach über den Schreibtisch rufen, wie ausgelastet die Kolleg*innen sind. Wenn man jedoch nicht sehen kann, was die anderen gerade tun, müssen digitale Lösungen her, um einen transparenten Überblick über die Kapazitäten im Team zu ermöglichen – ohne jedes mal zum Telefon zu greifen.

Wir selbst nutzen natürlich awork , damit alle Teammitglieder Kapazitäten und Fortschritte sehen können, um Projekte gemeinsam besser zu planen.

Eine übersichtliche Kapa-Planung macht Hybrid-Work einfacher.


7) Baue Vertrauen durch Zeiterfassung auf

Um das Vertrauen in hybriden Teams zu stärken, kann Zeiterfassung helfen. Das mag zunächst paradox klingen, da Zeiterfassung oft mit Kontrolle in Verbindung gebracht wird. Aber Vorurteile, dass remote arbeitende Personen weniger produktiv sind, können die Teamkultur belasten. Durch eine transparente Zeiterfassung (zum Beispiel über awork 😉) stellst du sicher, dass alle Teammitglieder, den Zeitaufwand easy erfassen können– unabhängig davon, ob sie im Homeoffice, am Strand oder im Büro arbeiten.

Und diese Transparenz schafft Vertrauen - der Schlüssel zum Erfolg in hybriden Teams. ⏱

Game Changer: Die Zeiterfassung schafft mehr Vertrauen in hybride Teams.


Office + Remote = 💜

Mit diesen sieben Tipps und unseren Erfahrungen aus der Praxis bist du als Führungskraft bestens gerüstet, eine harmonische und produktive Arbeitsumgebung zu schaffen, von der alle profitieren.

Vertraue auf die richtigen Werkzeuge, setze die passenden Strategien ein und sei mutig und geduldig. So kannst du gemeinsam mit deinem Team die Herausforderungen der hybriden Zusammenarbeit meistern und eine unschlagbare Teamkultur entwickeln, die auch über räumliche Grenzen hinweg Bestand hat.

Bei awork haben wir dank unserer hybriden Arbeitsweise großartige Teammitglieder auf der ganzen Welt. Doch trotzdem ist Hamburg der zentraler Ankerpunkt für unsere Teamkultur. Hier treffen wir uns regelmäßig und es fühlt sich jedes Mal ein bisschen wie nach Hause kommen an. 🥰


Offsites mit dem gesamten team - Teil unserer hybriden Kultur.

Wie awork dein hybrides Team unterstützt

Ein hybrides Team erfolgreich zu führen, basiert auf dem richtigen Tool-Stack. awork ist das Work-Management-Tool – perfekt für hybride Teams und von einem hybriden Team entwickelt. 😊

Ob du Projekte organisieren, Kapazitäten planen oder Zeiten erfassen willst – awork passt sich eurer Arbeitsweise an und unterstützt dich als Führungskraft dabei, dein Team bestmöglich zu managen. Egal wo du gerade bist. 🤞

awork hilft dir, dein Hybridteam und alle Projekte erfolgreich zu organisieren.


Willst du wissen, wie genau awork dir bei der Organisation deines Teams helfen kann? Dann melde dich gleich hier. 🤗

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The bear-strong Panda update is here, bringing one of the most frequently requested features to life: a new task level, or more precisely, real subtasks.
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