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22
January 2026

monday.com Alternative: Warum Agenturen zu awork wechseln

monday.com Alternative: Warum Agenturen zu awork wechseln
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monday.com gehört zu den bekanntesten Work-Management-Plattformen weltweit. Als "Work Operating System" verspricht es unbegrenzte Flexibilität – anpassbare Boards, Custom Columns und Automatisierungen für jeden Anwendungsfall.

Für Agenturen kann diese Flexibilität jedoch zum Nachteil werden. Die universelle Ausrichtung bedeutet:  Agenturen müssen ihre PM-Lösung selbst konfigurieren – durch Custom Columns, Formeln und Dashboards. Das kostet am Ende vor allem eins: Zeit.

Wenn ihr projektbasiert arbeitet und wirtschaftlich denken müsst, gibt es eine Alternative: awork.

In diesem Artikel vergleichen wir monday.com und awork aus Agenturperspektive, zeigen euch, wo die Unterschiede liegen und für wen sich welches Tool wirklich lohnt.

Der Agentur-Case in monday.com

[.toc-name]Einschränkungen für Agenturen[.toc-name]

monday.com wurde für maximale Anpassbarkeit entwickelt. Das macht es zu einem starken Tool für unterschiedliche Branchen und Use Cases. Agenturen haben jedoch spezifische Anforderungen, die einer klaren Logik folgen: Projekte haben Budgets. Teams haben begrenzte Kapazitäten. Zeit wird erfasst, abgerechnet und muss profitabel sein.

monday.com behandelt diese Anforderungen nicht als Standard, sondern als individuellen Konfigurationsbedarf:

Typische Einschränkungen für Agenturen:

  • Zeiterfassung ohne Budget-Bezug: Stunden werden erfasst, aber das System rechnet nicht automatisch gegen Projektzeitbudgets. Der Budgetstatus muss manuell ermittelt werden.
  • Budget-Logik selbst bauen: Budgetkontrolle ist nicht nativ vorhanden. Custom Columns, Formeln und Dashboards müssen für jedes Projekt konfiguriert werden.
  • Taskbasierte statt stundenbasierte Kapazitätsplanung: Das System zeigt Task-Zuweisungen, nicht reale Verfügbarkeiten. Arbeitszeiten, Teilzeitmodelle und Abwesenheiten werden nicht automatisch berücksichtigt.
  • Externe Zusammenarbeit über Gastrollen: Freelancer und Kunden können als Gäste eingeladen werden, was jedoch oft kostenpflichtig ist und echte Zusammenarbeit einschränkt.
  • Hoher Setup- und Pflegeaufwand: Agenturen berichten von erheblichem Zeitaufwand für Konfiguration und Wartung bei mehreren Kundenprojekten.

Das Ergebnis: Agenturen investieren Zeit in Tool-Konfiguration statt in Projektsteuerung.

Warum ist awork eine monday.com Alternative?

[.toc-name]Agentur-Anforderungen[.toc-name]

Projektbasierte Dienstleister haben spezifische Anforderungen an PM-Software:

  • Wirtschaftliche Transparenz in Echtzeit. Projekte müssen kontinuierlich auf Budgetstatus, Margenverlauf und Profitabilität überwacht werden können.
  • Stundenbasierte Kapazitätsplanung. Die Planung muss reale Verfügbarkeiten abbilden – inklusive Arbeitszeiten, Teilzeitmodellen, Abwesenheiten und Kalenderterminen.
  • Integrierte Zeiterfassung. Erfasste Zeiten müssen automatisch mit Projektbudgets verknüpft sein und zwischen abrechenbarer und interner Zeit unterscheiden.
  • Professionelle Zusammenarbeit mit Externen. Freelancer, Partner und Kunden müssen gleichberechtigt in Projekten arbeiten können, ohne dass interne Daten exponiert werden.
  • Agentur-Logik ohne Konfigurationsaufwand. Die Grundstruktur – Projekte, Budgets, Zeit, Kapazitäten – muss ohne Setup-Phase funktionieren.

awork wurde speziell für diese Anforderungen entwickelt. Es eignet sich als monday.com Alternative, wenn:

✅ Zeit abgerechnet wird und wirtschaftlich gesteuert werden muss
✅ Budgets verbindlich eingehalten werden sollen
✅ Auslastung aktiv geplant und überwacht wird
✅ Projekte profitabel geführt werden müssen
✅ Geringer Konfigurationsaufwand gewünscht ist

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Funktionsvergleich: monday.com vs. awork

[.toc-name]Funktionen im Vergleich[.toc-name]

Der folgende Vergleich fokussiert auf agenturrelevante Funktionen.

monday.com vs. awork: Agentur-Funktionen im Vergleich

Wie unterscheidet sich die Zeiterfassung?

👉 monday.com:

monday.com bietet eine Time Tracking Column. Zeiten können auf Tasks erfasst werden – manuell oder per Timer.

Einschränkungen:

  • Keine automatische Verknüpfung mit Projektbudgets
  • Budgetverbrauch muss über Custom Columns und Formeln modelliert werden
  • Unterscheidung zwischen abrechenbarer und interner Zeit erfordert manuelle Kennzeichnung
  • Wirtschaftliche Auswertungen benötigen Custom Dashboards

Beispiel: Eine erfasste Zeitbuchung von 8 Stunden wird registriert. Die Frage "Wie viel Projektbudget ist noch verfügbar?" wird nicht automatisch beantwortet.

👉 awork:

In awork ist Zeiterfassung direkt mit der Projektsteuerung verknüpft. Zeiten werden auf Aufgaben und Projekte gebucht und automatisch mit Budgets, Fortschritt und Auslastung verbunden.

Funktionsweise:

  • Automatische Berechnung von Budgetverbrauch und Restbudget
  • Native Unterscheidung zwischen abrechenbarer und interner Zeit auf Projektebene
  • Echtzeit-Übersicht über Zeitverbrauch, Budgetstatus und Auslastung
  • Keine zusätzlichen Dashboards oder Exporte erforderlich

Beispiel: Eine Zeitbuchung von 8 Stunden zeigt automatisch: Projekt hat noch 32 von 120 Stunden Budget. Auslastung liegt bei 85%. Stunden sind abrechenbar.

Unterschied: monday.com erfasst Zeit, während awork mit Zeit steuert.

monday.com vs. awork: Zeiterfassung

Wie unterscheidet sich die Kapazitätsplanung?

👉 monday.com:

Die Workload-View visualisiert Kapazitäten basierend auf Task-Zuweisungen und manuell gesetzten Workload-Werten.

Einschränkungen:

  • Kapazität basiert auf Tasks, nicht auf Arbeitsstunden
  • Arbeitszeiten, Teilzeitmodelle und Abwesenheiten werden nicht nativ berücksichtigt
  • Keine native Verbindung zu erfassten Zeiten oder Projektbudgets
  • Zeigt Task-Volumen, nicht reale Verfügbarkeit

Beispiel: Eine Person hat 20 Tasks zugewiesen. System zeigt "Überlastet". Tatsächlich arbeitet die Person Teilzeit und ist nächste Woche abwesend – diese Informationen sind nicht integriert.

👉 awork:

awork plant Kapazitäten stundenbasiert auf Basis realer Verfügbarkeit.

Berücksichtigte Faktoren:

  • Individuelle Arbeitszeiten und Teilzeitmodelle
  • Abwesenheiten und Urlaubstage
  • Kalendertermine
  • Geplante Projektarbeit
  • Bereits erfasste Zeiten

Die Auslastung ist direkt mit Projekten, Budgets und Zeiten verknüpft.

Sichtbar sind:

  • Verfügbare Restkapazitäten in Stunden
  • Realistische Auslastungssituation
  • Auswirkungen auf Projektmargen

Beispiel: Bei Projektzuweisung wird angezeigt: "Person hat diese Woche noch 12 verfügbare Stunden bei 25h Gesamtkapazität."

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Unterschied: monday.com zeigt Task-Workload, während zeigt reale Verfügbarkeit in Stunden awork.

monday.com vs. awork: Kapazitätsplanung

Wie unterscheiden sich die KI-Funktionen?

KI-Funktionen

👉 monday.com:

Die KI von monday.com fokussiert auf Workflow-Automatisierung und Produktivität.

Funktionen:

  • Automatische Updates und Zusammenfassungen
  • Textgenerierung
  • Board-Optimierungen
  • Automatisierungs-Vorschläge

Die KI arbeitet mit Board-, Item- und Kommunikationsdaten. Da Zeitbudgets und Auslastungslogik nicht nativ vorhanden sind, können diese Daten nicht für wirtschaftliche Projektsteuerung genutzt werden.

👉 awork:

awork AI ist auf wirtschaftliche Projektsteuerung ausgerichtet und hat Zugriff auf integrierte Agentur-Daten:

Datenbasis:

  • Projekte und Aufgaben
  • Erfasste Zeiten
  • Projekt- und Zeitbudgets
  • Reale Verfügbarkeiten und Auslastung
  • Kalender- und Abwesenheitsdaten

Anwendungsfälle:

  • Ressourcen-Empfehlungen basierend auf realen Kapazitäten
  • Projektplanung unter Berücksichtigung von Auslastung und Zeitbudgets
  • Automatische Insights zu Projektauslastung und Teamverfügbarkeit

Unterschied: monday.com AI optimiert Workflows, während awork AI Projektsteuerung optimiert.

Wie unterscheidet sich die Arbeit mit Externen?

Zusammenarbeit mit Externen

👉 monday.com:

monday.com bietet Gastrollen für externen Zugriff auf ausgewählte Boards.

Funktionsweise:

  • Externe arbeiten innerhalb des Agentur-Workspaces mit eingeschränkten Rechten
  • Gastrollen können je nach Plan kostenpflichtig sein
  • Geeignet für Feedback und Einblick, nicht für operative Mitarbeit mit Zeiterfassung und Budgetverantwortung
  • Asymmetrische Zusammenarbeit: Externe sind Besucher, keine gleichberechtigte Projektpartner

👉 awork:

awork nutzt ein Workspace-übergreifendes Projektsharing-Modell.

Funktionsweise:

  • Projekte werden zwischen getrennten Workspaces geteilt
  • Jede Partei arbeitet in ihrem eigenen Workspace
  • Zusammenarbeit findet auf Projektebene statt
  • Interne Daten bleiben vollständig privat

Vorteile:

  • Gleichberechtigte Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen
  • Präzise Berechtigungen: gemeinsame Projektarbeit bei privaten internen Informationen
  • Keine zusätzlichen Lizenzkosten für Externe
  • Professionelle Projektkommunikation ohne E-Mail-Fragmentierung

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Unterschied: monday.com lädt Externe als Gäste ein, während awork Organisationen über gemeinsame Projekte verbindet.

Datenschutz und Support im Vergleich

[.toc-name]Services im Vergleich[.toc-name]

👉 monday.com:

  • Server-Standorte in USA & EU
  • Data Residency (EU-Hosting) nur im Enterprise-Plan
  • DSGVO-konform durch Standardvertragsklauseln
  • Support primär in englischer Sprache

👉 awork:

  • Server-Standorte ausschließlich in Deutschland (Frankfurt)
  • DSGVO-native Architektur, entwickelt und betrieben in der EU
  • ISO 27001-zertifiziert
  • EU-Hosting in allen Plänen inklusive
  • Support in deutscher Sprache, auch im Standard-Plan
  • Spezialisierte Onboarding- und Beratungsangebote für Agenturen

Für Agenturen mit öffentlichen Auftraggebern oder strengen Datenschutzanforderungen ist awork die kostengünstigere Lösung – EU-Datenschutz ist bereits in den Basis-Plänen enthalten.

OMR Reviews: awork & monday
monday.com vs.awork: Services bewertet auf OMR Reviews.

Fazit: monday.com oder awork

[.toc-name]Fazit: monday.com vs. awork[.toc-name]

monday.com ist ein leistungsstarkes, hochflexibles Work-Management-System für verschiedene Branchen und Use Cases.

Für Agenturen ergeben sich folgende Einschränkungen:

  • Keine native Agentur-Logik (Zeit → Budget → Auslastung → Profitabilität)
  • Zeiterfassung vorhanden, aber nicht wirtschaftlich integriert
  • Budgets und Profitabilität müssen manuell modelliert werden
  • Kapazitätsplanung basiert auf Tasks, nicht auf realen Verfügbarkeiten
  • Hoher Setup- und Pflegeaufwand
  • EU-Hosting nur im Enterprise-Plan

awork wurde speziell für Agenturen entwickelt und liefert:

  • Native Zeiterfassung mit Budget-Integration
  • Stundenbasierte Kapazitätsplanung auf Basis realer Verfügbarkeit
  • Wirtschaftliche Projektsteuerung in Echtzeit
  • Agentur-Logik ohne Konfigurationsaufwand
  • Deutschland-Hosting in allen Plänen
  • Kostenfreie externe Zusammenarbeit

Die Entscheidung:

monday.com eignet sich für Organisationen, die maximale Flexibilität benötigen und Ressourcen für Konfiguration haben. awork eignet sich besser für Agenturen, die projektbasiert arbeiten und wirtschaftlich steuern müssen.

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