Freitagnachmittag, 16:23 Uhr. Die Kundin schreibt, sie hat sich die Staging-Umgebung angeschaut. Tolle Arbeit, alles super — nur ein paar Kleinigkeiten. Sie schickt morgen einen Screenshot.
Montagmorgen öffnest du eine E-Mail mit drei angehängten PowerPoint-Folien. Auf Folie zwei, rot umkreist mit Paint: „Der Button unten rechts wirkt irgendwie komisch." Welcher Button. Welches Endgerät. Welcher Zustand der Seite. Unklar.
Du schreibst zurück. Sie antwortet Mittwoch.
Wer in einer Agentur arbeitet, kennt diesen Moment. Und wer ihn kennt, weiß: Das eigentliche Problem ist nicht das Feedback. Es ist der Weg dorthin.
Das eigentliche Problem heißt Übergabe
Der klassische Feedback-Zyklus sieht so aus: Kunde gibt Feedback → Agentur interpretiert es → Agentur übersetzt es in Aufgaben → Entwickler arbeitet es ab → nächste Runde. Jede dieser Übergaben kostet Zeit. Und bei jeder entsteht Interpretationsspielraum.
Was dabei auf der Strecke bleibt, ist nicht Qualität — es ist Tempo.
Der Kunde wartet. Die Agentur koordiniert. Am Ende landen Stunden in der Abrechnung, für die der Kunde gefühlt keinen Output gesehen hat. Nicht weil nichts passiert ist — sondern weil das meiste davon unsichtbare Organisationsarbeit war.
Genau das ist das eigentliche Problem. Und genau da setzt die sitebrunch-Integration in awork an.
Feedback direkt auf der Website — wie in Figma, nur live
[.toc-name]Feedback direkt auf der Website[.toc-name]
sitebrunch ist ein Tool aus Hamburg, das Kunden ermöglicht, Feedback genau dort zu hinterlassen, wo es entsteht: auf der echten Website, direkt auf dem Element, das gemeint ist.
Über eine Browser Extension klickt der Kunde einfach auf einen Bereich, schreibt seine Anmerkung — und sitebrunch hängt automatisch einen Screenshot des aktuellen Seitenzustands dran. Kein Extra-Login. Kein Zugang zu einem fremden System. Kein erklärender Anruf vorher.
Der Kunde sieht seine Website. Er klickt. Er schreibt. Fertig.
Das fühlt sich an wie Kommentieren in Figma oder Miro — nur passiert es nicht im Mockup, sondern auf der laufenden Website oder Staging-Umgebung.
Von der Anmerkung zur Aufgabe — ohne Zwischenschritt
[.toc-name]Von der Anmerkung zur Aufgabe[.toc-name]
Mit der sitebrunch-Integration für awork wird aus diesem Kommentar automatisch eine Aufgabe in einem vordefinierten awork-Projekt. Keine Weiterleitung. Kein Copy-Paste. Kein „ich schaue mir das an und melde mich."
Der Kommentar ist die Aufgabe.
Ob es ein Bug ist, ein WCAG-Problem, ein Textwunsch oder eine Design-Anpassung — es landet direkt dort, wo das Team arbeitet. Mit Screenshot, mit Kontext, mit dem genauen Element auf der Seite. Klar, nachvollziehbar, umsetzbar.

Benefits für den Agenturalltag
Der Unterschied ist nicht nur ein eingesparter Prozessschritt. Er verändert, wie sich die Zusammenarbeit anfühlt — auf beiden Seiten.
Für das Agenturteam:
- Keine langen E-Mail-Threads mehr, die ausgewertet werden müssen
- Kein Übersetzen von vagem Feedback in konkrete Aufgaben
- Aufgaben entstehen dort, wo die Arbeit stattfindet — direkt in awork
- Die Review-Phase kostet spürbar weniger Koordinationsaufwand
Für den Kunden:
- Feedback geben ist so einfach wie ein Kommentar in einem Dokument
- Keine Einweisung in neue Tools notwendig
- Die eigene Website ist die Arbeitsgrundlage — nichts ist näher am Ergebnis
- Das Gefühl: Mein Feedback wird direkt aufgenommen, nicht irgendwo verloren
Das letzte Gefühl ist dabei fast das Wichtigste. Denn Kunden, die erleben, dass ihre Anmerkungen schnell und reibungslos umgesetzt werden, bauen Vertrauen auf. Sie haken nicht nach. Sie schreiben keine Kontroll-Mails. Und sie kommen wieder.
Ein echtes Verkaufsargument für die nächste Pitch-Runde
Agenturen, die diesen Workflow etablieren, können ihren Kunden etwas versprechen, das in Pitches überzeugt: eine Zusammenarbeit, die sich nach echter Arbeit anfühlt — nicht nach Projektmanagement-Overhead.
Kunden zahlen gerne für Ergebnisse. Weniger gerne für Koordination.
Wer das als Agentur ernst nimmt und mit dem richtigen Setup beantwortet, differenziert sich. Nicht über den Preis, sondern über die Erfahrung. Und über Effizienz, die der Kunde tatsächlich spürt.
[.b-important-block]Weniger PM−Aufwand = mehr abrechenbare Zeit[.b-important-block]
[$tag]💡[$tag]
Der Workflow in der Praxis
Ein konkretes Beispiel: Der Kunde hat die Staging-Umgebung der neuen Website vor sich.
Schritt 1: Er öffnet die Browser Extension, klickt direkt auf den Bereich der Seite, der ihm auffällt — etwa ein falsch gesetzter Zeilenumbruch auf Mobile.
Schritt 2: Er hinterlässt seinen Kommentar. sitebrunch speichert automatisch einen Screenshot des aktuellen Zustands dazu.
Schritt 3: Der Kommentar erscheint als Aufgabe in awork — im richtigen Projekt, mit allen Informationen, die das Team zum Umsetzen braucht.
Schritt 4: Das Team arbeitet die Aufgabe ab. Nächste Runde.
Kein Telefonat. Keine E-Mail. Kein „kannst du mir nochmal genau zeigen, was du meinst?"
Bonus: Wenn der Coding Assistant gleich mit übernimmt
Für Teams, die noch einen Schritt weiter gehen wollen: sitebrunch testet aktuell einen MCP Server, der Kommentare direkt an KI-Coding-Assistenten wie Claude Code oder OpenAI Codex weitergibt. Weil das Feedback element-genau auf der Seite hinterlassen wurde, weiß der Assistent nicht nur was angepasst werden soll — sondern auch wo im Code. Der Fix kann automatisiert angestoßen werden, bevor ein Entwickler die Aufgabe auch nur geöffnet hat. Wer das ausprobieren möchte, kann sich direkt bei sitebrunch für die Beta melden.
FAQs
Was ist sitebrunch und wofür wird es in Agenturen eingesetzt?
sitebrunch ist ein visuelles Website-Feedback-Tool für Webagenturen, das es Kunden ermöglicht, Feedback direkt auf der laufenden Website oder Staging-Umgebung zu hinterlassen — ohne Login und ohne Einarbeitung in ein fremdes System. In Agenturen wird sitebrunch eingesetzt, um den klassischen Feedback-Prozess zu automatisieren: Statt Feedback per E-Mail oder Screenshot zu sammeln, klickt der Kunde auf das betreffende Element der Website und hinterlässt einen Kommentar.
sitebrunch wandelt diesen Kommentar automatisch in eine Aufgabe in awork um, ohne manuellen Zwischenschritt.
Das Tool richtet sich an Agenturen, die wiederkehrende Feedback-Schleifen in Webprojekten verkürzen und den Koordinationsaufwand zwischen Kunde und Entwicklungsteam reduzieren wollen.
Muss der Kunde ein neues Tool lernen?
Nach der Registrierung bei sitebrunch müssen die Kunden lediglich eine Browser Extension installieren — darüber hinaus ist keine Einarbeitung, kein Login und kein Zugang zu internen Agentur-Systemen erforderlich. Nach der Installation arbeitet der Kunde direkt auf seiner eigenen Website, die er ohnehin aus dem Projektalltag kennt.
Das Feedback-Erlebnis ist bewusst so gestaltet, dass es dem Kommentieren in Figma oder Google Docs ähnelt: klicken, schreiben, fertig. Für den Kunden entsteht dadurch kein Tool-Wechsel und keine zusätzliche Lernkurve — was die Akzeptanz in der Praxis deutlich erhöht und Erklärungsaufwand auf Agenturseite reduziert.
Was genau landet als Aufgabe in awork?
Der Kommentar des Kunden, ein automatisch angefertigter Screenshot des aktuellen Seitenzustands und die genaue Angabe, auf welchem Element der Seite der Kommentar hinterlassen wurde. Das Team bekommt also nicht nur den Text — sondern den vollständigen Kontext, den es zum Umsetzen braucht.
Wie funktioniert Kundenfeedback auf Staging-Websites?
Kundenfeedback direkt auf der Staging-Website funktioniert mit sitebrunch: Der Kunde öffnet die Staging-URL im Browser und aktiviert die sitebrunch Browser Extension — ohne Login, ohne Zugang zu internen Systemen. Anschließend klickt er auf ein beliebiges Element der Seite, etwa einen Button, ein Textfeld oder ein Bild, und hinterlässt dort einen Kommentar.
sitebrunch erfasst dabei automatisch einen Screenshot des aktuellen Seitenzustands, die genaue URL sowie das betreffende HTML-Element. Dieser Kommentar wird unmittelbar als Aufgabe in das verknüpfte awork Projekt übertragen — inklusive aller Kontextinformationen, die das Team zum Umsetzen benötigt. Es ist weder eine E-Mail noch ein separates Ticket notwendig. Das Verfahren funktioniert sowohl auf Live-Websites als auch auf passwortgeschützten Staging-Umgebungen, einschließlich Basic-Auth-Bereichen.
Kann die Agentur festlegen, in welchem awork Projekt die Aufgabe landen?
Ja. Die Zuordnung zu einem bestimmten awork-Projekt wird einmalig in den Einstellungen hinterlegt. Danach läuft alles automatisch.
Lohnt sich das nur für große Projekte?
Nein. Gerade bei kleineren Projekten, wo jede Abstimmungsrunde spürbar ins Gewicht fällt, macht der Workflow einen großen Unterschied. Weniger Ping-Pong bedeutet schnellere Umsetzung — unabhängig vom Projektvolumen.
Was kostet das ganze?
Die awork Integration und das MCP Server Handling sind bereits im sitebrunch free Plan enthalten. Also: Nix.









